Für die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ist eine neue Hauptpforte in Sichtmauerwerk als Entrée des fließenden Verkehrs entstanden. Gleichzeitig bildet sie die zentrale Schnittstelle für Brandschutz, Sicherheits- und Verkehrstechnik sowie Gebäudeautomation auf dem Campus. Der Neubau entstand zunächst neben der alten Pforte. Anschließend wurde diese zurückgebaut und die Verkehrsführung umgestaltet.
Der Entwurf kennzeichnet sich durch eine klare dynamische Formensprache. Das Gebäude versteht sich als Solitär mit zwei Kuben und zentraler Erschließungsfuge innerhalb des fließenden Verkehrs. Die Sichtbetondeckenscheibe fungiert als lineare Spange und nimmt die Dynamik der Umgebung auf. Zudem übernimmt sie die Funktionen eines umlaufenden Wetterschutzes für das Pfortenpersonal und der natürlichen Verschattung der erforderlichen Glasfassaden.
Besonderheiten des Gebäudes sind die Reduktion der Materialität, die Kombination des integrierten Solardachs mit PV-Anlage und Gründach sowie die Nutzung von Fernwärme.
Das Entwurfskonzept folgt den, für ein solch funktionales Gebäude maßgeblichen Anforderungen der Nutzer.








